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Focus
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Focus (Eigenschreibweise in Versalien) ist ein deutschsprachiges Nachrichtenmagazin und eine Illustrierte aus dem Verlag Hubert Burda Media.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3] 1993 wurde das Magazin als Konkurrenzangebot zum Spiegel gegrĂŒndet.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5] Seit 2015 hat die Redaktion ihren Sitz in Berlin.cite-ref-sp-1-1[1] Der Focus ist neben Spiegel und Stern eines der drei reichweitenstĂ€rksten deutschen Wochenmagazine.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Das Konzept stammt von Hubert Burda und Helmut Markwort,cite-ref-8[8] der 2009 vom Chefredakteur in die Position des Herausgebers wechselte und seit 2017 im Impressum als GrĂŒndungschefredakteur gefĂŒhrt wird.cite-ref-9[9]cite-ref-10[10] Amtierende Chefredakteure des Focus sind seit 1. April 2023 Franziska Reich und Georg Meck.cite-ref-11[11]

Die verkaufte Auflage betrÀgt 224.477 Exemplare, ein Minus von 71,3 Prozent seit 1998.cite-ref-12[12] Der Internetauftritt Focus Online ist Stand 2023 mit Abstand das reichweitenstÀrkste Nachrichtenportal in Deutschland, gefolgt von Spiegel Online.cite-ref-13[13]

Contents

‱ Geschichte
‱ Auflage
‱ Profil
‱ Rezeption
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte

Unter dem Decknamen „Zugmieze“ begannen im Sommer 1991 die Arbeiten am Focus.cite-ref-14[14] Im Oktober 1992 wurden die PlĂ€ne von Hubert Burda Media fĂŒr ein neues wöchentliches Nachrichtenmagazin öffentlich bekannt.cite-ref-15[15] Beobachter rĂ€umten dem Projekt zunĂ€chst nur geringe Chancen ein. Mehrere Versuche anderer Verlage, eine Konkurrenz zu den Zeitschriften Spiegel und Stern zu etablieren, waren zuvor gescheitert.cite-ref-16[16] Die erste Ausgabe kam am 18. Januar 1993 in den Handel und war bereits am folgenden Tag ausverkauft.cite-ref-17[17] Der Untertitel des Focus lautete „das moderne Nachrichtenmagazin“.cite-ref-18[18] Erster Chefredakteur des Magazins wurde Helmut Markwort.cite-ref-19[19] Die Titelgeschichte ĂŒber das angebliche Comeback von Hans-Dietrich Genscher als Nachfolger von Richard von WeizsĂ€cker im Amt des BundesprĂ€sidenten entpuppte sich spĂ€ter als Ente.cite-ref-20[20] Positive und negative Stimmen hielten sich die Waage: Journalisten beurteilten den Focus tendenziell kritisch, Werbetreibende Ă€ußerten sich durchweg wohlwollend.cite-ref-21[21] Beobachter sahen im Focus vor allem einen Angriff auf den Spiegel, wĂ€hrend der Verlag sich US-amerikanische Zeitschriften wie Newsweek oder Time zum Vorbild nahm.cite-ref-22[22]

Nach fĂŒnf Ausgaben hatte der Focus rund 15.000 Abonnenten, mit einer Auflage von ĂŒber 300.000 verkauften Exemplaren war er von Anfang an wirtschaftlich erfolgreich.cite-ref-23[23] Das Magazin trug maßgeblich zum Ausbau der Marktposition von Hubert Burda Media bei.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] Mitte 1994 entschied ein niederlĂ€ndisches Gericht, dass der Focus aufgrund von Markenstreitigkeiten nicht mehr in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg verkauft werden durfte.cite-ref-27[27] Ungeachtet dessen setzte der Focus seinen Kurs fort,cite-ref-28[28]cite-ref-29[29] das Magazin vermarktete zeitweise sogar mehr Anzeigen als der Spiegel.cite-ref-30[30] Die Internationalisierung trieb Burda beispielsweise durch eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Medienunternehmen Ziff Davis voran.cite-ref-31[31] 1996 startete das Internetportal Focus Online, unter dem Namen Focus TV stieg man in die Produktion von TV-Inhalten ein.cite-ref-32[32]cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]cite-ref-35[35] Der Focus entwickelte sich zu einem der wichtigsten deutschen Nachrichtenmagazine.cite-ref-36[36] 1997 wurde sein Verleger Hubert Burda unter anderem fĂŒr die „kreativen und bahnbrechenden Innovationen“ des Blattes ausgezeichnet.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38]

In den ersten fĂŒnf Jahren seines Bestehens erregte der Focus immer wieder Aufsehen durch Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten, beispielsweise 1996 mit dem Bauunternehmer JĂŒrgen Schneider nach seiner Festnahme oder 1997 mit Leo Kirch nach dem Zusammenbruch seines Medienkonzerns.cite-ref-39[39] Das Konzept des Focus wurde auch außerhalb Europas umgesetzt,cite-ref-40[40] beispielsweise in Gestalt der Zeitschrift Época des brasilianischen Medienhauses Grupo Globo.cite-ref-41[41]cite-ref-42[42] Anfang 1999 erreichte der Focus erstmals mehr Leser als der Spiegel,cite-ref-43[43]cite-ref-44[44] in den folgenden Jahren konnte er seinen Vorsprung weiter ausbauen.cite-ref-45[45]cite-ref-46[46] Im Jahr 2000 startete unter dem Namen Focus Money ein Ableger des Nachrichtenmagazins fĂŒr Wirtschafts- und Finanzthemen.cite-ref-47[47]cite-ref-48[48]cite-ref-49[49] 2001 wurde ein Ressort fĂŒr Internetthemen im Focus geschaffen,cite-ref-50[50] außerdem brachte man die InternetaktivitĂ€ten von Focus Digital in das Gemeinschaftsunternehmen Tomorrow Focus ein.cite-ref-51[51] Der Focus Magazin Verlag war damit wieder primĂ€r fĂŒr gedruckte Publikationen zustĂ€ndig, aber an Tomorrow Focus beteiligt.cite-ref-52[52]

2004 gab es erste personelle VerĂ€nderungen beim Focus:cite-ref-53[53]cite-ref-54[54] Helmut Markwort ĂŒbernahm neben seiner TĂ€tigkeit als Chefredakteur zusĂ€tzlich die Position des Herausgebers.cite-ref-55[55] Uli Baur wurde vom stellvertretenden Chefredakteur zum Chefredakteur befördert.cite-ref-56[56]cite-ref-57[57] Unter der neuen Leitung rief der Focus 2005 zusammen mit dem Hörverlag das Download-Portal Claudio fĂŒr HörbĂŒcher ins Leben.cite-ref-58[58] 2006 geriet der Focus in den Journalisten-Skandal des Bundesnachrichtendienstes.cite-ref-59[59] Mehrere Journalisten hatten damals dem Geheimdienst angeboten, gegen Geld- und Sachleistungen Informationen ĂŒber investigative Journalisten und deren Quellen zu sammeln und weiterzugeben.cite-ref-60[60] Der Geheimdienst ließ wiederum Focus-Journalisten als Informanten ĂŒberwachen.cite-ref-61[61]cite-ref-62[62] Ungeachtet der öffentlichen Debatte um die AffĂ€re setzte der Focus seine Entwicklung fort, hatte aber wie alle Nachrichtenmagazine mit einer sinkenden Auflage zu kĂ€mpfen.cite-ref-63[63] Ende 2009 wurde der RĂŒckzug von Helmut Markwort als Chefredakteur angekĂŒndigt.cite-ref-64[64] Zu seinem Nachfolger ernannte man Wolfram Weimer, GrĂŒnder des politischen Magazins Cicero.cite-ref-65[65]cite-ref-66[66] Beobachter stuften die Ablösung Markworts als fundamentalen „Richtungswechsel“ ein.cite-ref-67[67] Der Verlag fĂŒhrte noch vor Amtsantritt Weimers einen Relaunch des Focus durch.cite-ref-68[68]cite-ref-69[69]

Nach nur einem Jahr verließ Weimer den Focus wieder.cite-ref-70[70]cite-ref-71[71]cite-ref-72[72] Seine Stelle wurde nicht erneut besetzt, Baur wurde alleiniger Chefredakteur.cite-ref-73[73] Nach Medienberichten hatten Herausgeber Markwort und Baur den neuen Kurs des Focus „abgelehnt und zuletzt immer stĂ€rker behindert“. Weimer habe das Magazin „anspruchsvoller und politischer“ positionieren wollen.cite-ref-74[74]cite-ref-75[75] Die verkaufte Auflage einzelner Hefte sank unter FĂŒhrung Weimers und Baurs „immer öfter“ unter die Marke von 100.000.cite-ref-76[76] 2013 ĂŒbernahm Jörg Quoos die Chefredaktion des Magazins,cite-ref-77[77] Baur wurde Herausgeber.cite-ref-78[78] Quoos richtete den Focus politischer aus und reduzierte insbesondere den Anteil von Ratgeber-Themen.cite-ref-79[79] Beispielsweise machte das Magazin die Selbstanzeige von Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung publik und deckte den sogenannten „Nazi-Schatz“ des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt auf.cite-ref-80[80]cite-ref-81[81] 2014 folgte Ulrich Reitz als neuer Chefredakteur, da sich der Verlag und Quoos uneins ĂŒber die kĂŒnftige Ausrichtung des Magazins waren.cite-ref-82[82]cite-ref-83[83] Er vollendete unter anderem den schon von Quoos initiierten Umzug des Focus von MĂŒnchen nach Berlin im Jahr 2015.cite-ref-84[84] In der bayerischen Landeshauptstadt blieb lediglich ein kleiner Teil der Redaktion.cite-ref-85[85] 2016 gab es erneut einen Wechsel an der Redaktionsspitze:cite-ref-86[86] Robert Schneider, zuvor Chefredakteur der Superillu,cite-ref-87[87] ersetzte Reitz, welcher noch bis Ende des Jahres die Themengebiete Politik und Debatte verantwortete.cite-ref-88[88]cite-ref-89[89]

2017 kĂŒndigte der Focus die Schließung seiner BĂŒros in MĂŒnchen und DĂŒsseldorf an,cite-ref-90[90] außerdem wurde die Struktur der Redaktion modernisiert.cite-ref-91[91] Das Magazin entsteht seitdem komplett in Berlin.cite-ref-92[92] Im weiteren Verlauf des Jahres startete Hubert Burda Media unter dem Titel „Menschen im Focus“ eine breit angelegte Leserkampagne.cite-ref-93[93] Am 13. Januar 2018 erschien die JubilĂ€umsausgabe „25 Jahre Focus“ mit einem Cover von Ai Weiwei.

Auflage

Der Focus gehört zu den auflagenstĂ€rksten deutschen Nachrichtenmagazinen und besitzt einen proportional großen Anteil am Anzeigenmarkt (Stand 2005).cite-ref-kaltenh-user-94-0[94] In den vergangenen Jahren hat das Magazin jedoch wie seine Hauptkonkurrenten Spiegel und Stern erheblich an Auflage eingebĂŒĂŸt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 71,3 Prozent gesunken.cite-ref-95[95] Sie betrĂ€gt gegenwĂ€rtig (Sommer 2025) 224.477 Exemplare.cite-ref-96[96] Das entspricht einem RĂŒckgang von 558.208 StĂŒck.

Der Einzelhandelsverkaufspreis wurde am 15. August 2025 von 5,20 Euro auf 5,50 Euro erhöht. Je nach Titelthema schwankt der Einzelverkauf relativ stark.cite-ref-97[97] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 77,2 Prozent.

| 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 782.685 | 765.077 | 733.830 | 730.915 | 753.203 | 766.461 | 752.526 | 745.362 | 714.168 | 720.858 | 738.679 | 579.788 | 550.811 | 557.796 | 564.939 | 509.983 | 508.489 | 501.187 | 480.339 | 425.891 | 413.276 | 349.944 | 252.035 | 252.773 | 235.816 | 243.327 | 239.063 |

| 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 327.386 | 349.476 | 341.838 | 343.864 | 333.627 | 321.816 | 347.078 | 317.562 | 301.308 | 302.830 | 353.981 | 250.130 | 226.077 | 206.890 | 203.619 | 180.486 | 184.647 | 178.213 | 180.023 | 174.638 | 173.428 | 173.315 | 171.751 | 175.186 | 176.798 | 179.641 | 184.633 |

Profil

Der Focus positionierte sich als Nachrichtenmagazin neben dem Spiegel. Dieser wiederum grenzte sich damals dezidiert vom Focus ab und bezeichnete ihn mitunter abschĂ€tzig als „MĂŒnchner Illustrierte“.cite-ref-kaltenh-user-94-1[94] Beide Publikationen unterscheiden sich in ihren redaktionellen Konzepten:cite-ref-100[100] Der Spiegel legt einen Schwerpunkt auf komplexe politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Analysen, wĂ€hrend der Focus neben seiner politischen Berichterstattung auch alltagsrelevante Themen aus den Bereichen Familie, Gesundheit, Finanzen und Karriere bedient.cite-ref-101[101] Allerdings veröffentlichte der Spiegel zuletzt mehr Nutzwerttitel nach dem Vorbild des Focus.cite-ref-102[102] Lesern werden mit vergleichsweise kĂŒrzeren Texten, vielen Grafiken, einer starken Bildsprache und Ranglisten Informationen geboten, die schneller zu rezipieren sind.cite-ref-kaltenh-user-94-2[94] Ratgeberjournalismus ist seit jeher ein wesentliches Element des Focus.cite-ref-103[103] Zielgruppe des Nachrichtenmagazins sind nach eigener Aussage Menschen, die sich durch ein „aktives Informationsverhalten und insbesondere durch ihre InformationsintensitĂ€t in der Gesellschaft, in der Politik und im Beruf auszeichnen“.cite-ref-104[104] Beobachter bezeichneten dies zum Start des Magazins als „Info-Elite“.cite-ref-105[105] Der Focus ist generell dem bĂŒrgerlichen politischen Spektrum zuzuordnen.cite-ref-106[106]

Rezeption

GrĂ¶ĂŸere Aufmerksamkeit erregte ein Bericht des Focus ĂŒber den GSG-9-Einsatz in Bad Kleinen, der im Januar 1994 zu einer Durchsuchung der BĂŒros fĂŒhrte.cite-ref-107[107] Die Justiz ermittelte gegen das Magazin, weil aus vertraulichen Quellen zitiert worden war, etwa einem Auswertungsbericht des Bundeskriminalamts und dem Taschenkalender des durch Suizid umgekommenen RAF-Terroristen Wolfgang Grams. Nach Angaben des Spiegel lieferten die beim Focus gefundenen Dokumente den entscheidenden Hinweis zur Identifikation des Informanten.cite-ref-108[108]

1995 berichtete der Focus ĂŒber wirtschaftliche Schwierigkeiten der Hamburger Privatbank Mody.cite-ref-109[109] Daraufhin zogen viele Kunden ihre Einlagen ab, einen Tag nach Erscheinen des Magazins musste die Bank vorlĂ€ufig schließen.cite-ref-110[110] Die AktionĂ€re machten den Focus in der Folge direkt fĂŒr die ZahlungsunfĂ€higkeit verantwortlich.cite-ref-111[111] Ihrer Argumentation folgte die Pressekammer des Hamburger Landgerichts, sie verurteilte den Focus zu Schadenersatz.cite-ref-112[112] Diese Entscheidung wurde vom Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg im Berufungsverfahren aufgehoben,cite-ref-113[113]cite-ref-114[114] der Bundesgerichtshof wies die Revision der KlĂ€ger zurĂŒck.cite-ref-115[115]cite-ref-116[116] Der Focus begrĂŒĂŸte den Abschluss der juristischen Auseinandersetzungen als „Sieg fĂŒr die Pressefreiheit“.cite-ref-117[117]

Im Februar 2010 veröffentlichte das Magazin ein Titelblatt mit der Statue der Aphrodite von Melos mit gestrecktem Mittelfinger. Dies sorgte europaweit fĂŒr negative Schlagzeilen und Unmut und wurde in Griechenland als Geschmacklosigkeit angesehen.cite-ref-118[118]

2016 erregte die Berichterstattung des Focus ĂŒber die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16 Aufsehen.cite-ref-119[119] Das Titelblatt zeigte HandabdrĂŒcke in schwarzer Farbe auf einer nackten weißen Frau, es wurde teilweise als „nackte Beleidigung“ kritisiert und als „rassistisch“ eingestuft.cite-ref-120[120]cite-ref-121[121] Im Gegensatz zur SĂŒddeutschen Zeitung, die mit einer Darstellung ebenfalls polarisiert hatte, lehnte der Focus eine Entschuldigung ab und rechtfertigte das Cover als symbolische Darstellung dessen, „was in Köln geschah“.cite-ref-122[122]cite-ref-123[123] Der Deutsche Presserat erhielt zahlreiche Beschwerden ĂŒber den Focus,cite-ref-124[124] wies jedoch alle ab.cite-ref-125[125] Anders entschied der Presserat bei dem Ableger Focus Money.

Kontakte zu Nachrichtendiensten

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Hauptartikel

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Journalisten-Skandal

Die Focus-Redaktion rĂŒckte bei den Ermittlungen zum Journalisten-Skandal des Bundesnachrichtendienstes in den Blickpunkt (ab 2006). Bei dem Skandal hatten mehrere Journalisten dem Geheimdienst angeboten (unter anderem gegen Geld- und Sachleistungen), Informationen ĂŒber investigative Journalisten und deren Quellen zu sammeln und weiterzugeben.cite-ref-zapp-126-0[126] Dies ergab sich aus den Erkenntnissen des Bundestagskontrollausschusses, der Aussage vom BND-Direktor Volker Foertsch am 12. Februar 2009cite-ref-bund-127-0[127]cite-ref-hofe-128-0[128] und dem SchĂ€fer-Bericht zur BND-AffĂ€re.cite-ref-129[129] Eine zentrale Spitzelrolle hatten demnach die Focus-Journalisten mit den BND-Decknamen Jerez, Bosch und Dali. Die Notizen von BND-Direktor Foertsch ĂŒber weitergegebene Informationen durch Focus-Redakteur Josef Hufelschulte umfassten gar 219 Seiten.cite-ref-hofe-128-1[128] Die Focus-Journalisten wurden als Informationsquellen vom BND teils selbst ĂŒberwacht.

Einseitige Einflussnahme auf Bildungseinrichtungen

Focus Money betreibt in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft das Schulprojekt „Wir erklĂ€ren die Wirtschaft“. Im Rahmen des Projektes werden Lehrern und Schulen monatlich Lehrmaterialien fĂŒr den Unterricht zur VerfĂŒgung gestellt. Das Medienmagazin Zapp nutzte das Projekt im Oktober 2011 als Beispiel fĂŒr die einseitige und intransparente Beeinflussung von Schulen und Lehrinhalten durch Unternehmen und Lobbyinggruppen.cite-ref-130[130] Eine weitere Kooperation mit der BSH Bosch und Siemens HausgerĂ€te GmbH („FOCUS macht Schule“) wurde im gleichen Zusammenhang ebenfalls kritisiert.

Verletzung journalistischer Spielregeln

AnlÀsslich eines Tarifkonflikts zwischen der Deutschen Bahn AG und den Bahn-Gewerkschaften im November 2014 bezeichnete Focus Online den Gewerkschaftsvorsitzenden Claus Weselsky (GDL) in einem Artikel als den aktuell wohl meistgehassten Deutschen. Der Artikel machte so genaue Angaben zu Weselskys Privatwohnung, dass eine Identifizierung der Adresse durch Ortskundige möglich war.cite-ref-131[131] Dieses Ausforschen und ZugÀnglichmachen der Privatadresse des Gewerkschaftsvorsitzenden wurde als Verletzung journalistischer Spielregeln kritisiert.cite-ref-zeit-2014-11-07-132-0[132]

Im Herbst 2014 wurde bestĂ€tigt, dass Helmut Markwort unter dem Pseudonym Moritz Rodach mehrere Artikel auf Focus Online ĂŒber den FC Bayern geschrieben hatte, obwohl er Mitglied des Verwaltungsbeirates des Vereins ist.cite-ref-133[133]cite-ref-spon-996107-134-0[134]

Synchronisation von Nachricht und Werbung

In einer Studie der TU Dresden von 2014 wurde die Synchronisation von Nachricht und Werbung untersucht. Ergebnis war, „dass ĂŒber Unternehmen sowohl im Spiegel als auch im Focus erstens hĂ€ufiger, zweitens freundlicher, drittens mit mehr Produktnennungen berichtet wird, je mehr Anzeigen diese Unternehmen schalten“.cite-ref-135[135]

Verletzung von Persönlichkeitsrechten

Durch eine einstweilige VerfĂŒgung des Landgerichts Berlin wurde Focus und seinem spĂ€ter fĂŒr die Partei AfD tĂ€tigen Redakteur Michael Klonovsky 2008 untersagt, zu behaupten, der Journalist Anton Maegerle arbeite „gleich fĂŒr fĂŒnf verfassungsschutzrelevante Periodika“, die als linksextremistisch eingestuft werden.cite-ref-136[136] In einem Artikel 2007 im Focus unter der Überschrift „Ich sehe was, was du nicht siehst“cite-ref-137[137] hatte sich Klonovsky diese Falschbehauptung von Felix KrautkrĂ€mer, einem Autor der Jungen Freiheit, zu eigen gemacht.cite-ref-138[138]cite-ref-139[139]

RĂŒgen durch den Deutschen Presserat

FOCUS online sowie FOCUS money wurden von 2014 bis 2024 insgesamt 15 Mal vom Deutschen Presserat öffentlich gerĂŒgt. Dazu zĂ€hlen bspw. RĂŒgen wegen Verstoß gegen die MenschenwĂŒrde, gegen den Schutz der Persönlichkeit, gegen den Grundsatz Trennung von Werbung und Redaktion sowie RĂŒgen wegen Sensationsberichterstattung und mangelnder Sorgfalt.cite-ref-140[140]

„Ärzteliste“

Die Focus-Ärzteliste wurde erstmals in Ausgabe 6/1993 im damals neu gegrĂŒndeten Magazin Focus publiziert.cite-ref-0-141-0[141] Nach Focus-Angaben werden die Daten, auf denen die Liste basiert, mittels journalistischer Recherche und wissenschaftlicher AnsĂ€tze aus unterschiedlichen Disziplinen erhoben.cite-ref-142[142] In die Auswertung werden Ärzte aufgenommen, die eines oder mehrere dieser Kriterien erfĂŒllen: Vorliegen einer Weiterbildungsbefugnis oder Habilitation (Lehrbefugnis), Innehaben einer leitenden Funktion in einem Krankenhaus, Spezialist einer Fachgesellschaft, mehrere Facharztqualifikationen, absolvierte Weiterbildungen, wissenschaftliche Publikationen oder frĂŒher bereits auf die Liste aufgenommen.cite-ref-0-141-1[141] Die ZDF-Sendung Frontal21 berichtete am 10. November 2020 in einem Beitrag mit dem Titel FragwĂŒrdige Empfehlungen fĂŒr Ärzte – Intransparente SiegelgeschĂ€fte, dass die Focus-Siegel („TOP Mediziner – Deutschlands renommierte Ärzteliste“, „Empfehlung – Die empfohlenen Ärzte in der Region“, „TOP Nationales Krankenhaus – Deutschlands grösster Krankenhausvergleich“, „TOP Regionales Krankenhaus – Deutschlands grösster Krankenhausvergleich“, „TOP Privatklinik – Deutschlands grösster Privatklinik-Vergleich“, „TOP Rehaklinik – Deutschlands grösster Rehaklinik-Vergleich“cite-ref-143[143]) anscheinend wahllos an Ärzte und Kliniken vergeben wĂŒrden und nur der Erzielung von Einnahmen durch LizenzgebĂŒhren dienten.

Eine Ärztin hat eine Focus-Empfehlung fĂŒr ein Fachgebiet erhalten, auf dem sie seit ĂŒber 20 Jahren nicht mehr tĂ€tig ist. Insbesondere wurde eine Praxisausstattung belobigt, die tatsĂ€chlich aber nur aus einer Couch, einem Schreibtisch, einem Sessel und einer Akupunktur-Liege besteht. Ein Kinder- und Jugendarzt in Marburg erhielt die Empfehlungsurkunde als Psychotherapeut, ein Jahr spĂ€ter als Tropenmediziner, obwohl er kein Tropenmediziner ist, und spĂ€ter dann als Palliativmediziner, obwohl dies nicht sein Schwerpunkt ist und er – nach seinen eigenen Angaben – auf diesem Fachgebiet deutlich weniger praktische Erfahrung hat als Hospiz-Ärzte. Das UniversitĂ€tsklinikum Gießen und Marburg wurde 2019 als „TOP Regionales“, „TOP Nationales Krankenhaus“, „TOP Alzheimer“, „TOP Parkinson“ und „TOP Nationales Krankenhaus Unfallchirurgie“ ausgezeichnet und wirbt mit diesen Siegeln, obwohl aus Sicht der BetriebsrĂ€te die Klinik unter Personalmangel und Mitarbeiter unter Überlastung leiden und es insbesondere auch aus Abteilungen, die ausgezeichnet wurden, Überlastungsanzeigen gibt.

Focus bzw. der dahinter stehende Verlag Hubert Burda Media verlangt fĂŒr die öffentliche Werbung mit dieser – offenbar nicht auf Fakten basierenden und damit wertlosen – Urkunde mit Siegel 1.900 € pro Siegel. Der Frontal21-Beitrag erklĂ€rt das dahinter stehende GeschĂ€ftsmodell: „Verantwortlich fĂŒr das FOCUS-Siegel-GeschĂ€ft ist Burkhard Graßmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer beim Burda-Verlag. 2017 sprach er im Medienfachblatt kressNEWS von einem ‚zweistelligen Millionenumsatz mit wunderbaren Renditen‘. Und Grassmann weiter: ‚Wir bieten allen 280.000 Ärzten in Deutschland die Möglichkeit, sich darzustellen.‘“

Die Zentrale zur BekĂ€mpfung unlauteren Wettbewerbs kritisiert dieses Siegel-GeschĂ€ft als „grob irrefĂŒhrende“ Werbung.

Focus weist die Kritik zurĂŒck: „Wir sind mit unseren auf QualitĂ€tsdaten aus verlĂ€sslichen und auch amtlichen Quellen (...) basierenden Erhebungen einzigartig in Deutschland. (...) weshalb man nicht von IrrefĂŒhrung sprechen kann.“cite-ref-144[144]cite-ref-145[145]cite-ref-146[146]

Das Landgericht MĂŒnchen I gab der Wettbewerbszentrale recht und beurteilte die gegen Geld vergebenen Siegel als Verstoß gegen das „lauterkeitsrechtliche IrrefĂŒhrungsgebot“ (sic, gemeint ist offensichtlich das IrrefĂŒhrungsverbot).cite-ref-147[147] Im Urteil heißt es ferner:

„Die Wettbewerbswidrigkeit der PrĂŒfsiegel ergibt sich im vorliegenden Fall daraus, dass in irrefĂŒhrender Weise der Bereich des redaktionellen, wertenden Beitrags verlassen und der Eindruck erweckt wird, es finde eine Bewertung nach objektiven Kriterien statt“

–

Landgericht MĂŒnchen I, Az.: 4 HKO 14545/21

:

https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/landgericht/muenchen-1/presse/2023/6.php

Ähnliche Kritik an der Vergabe zahlreicher vermeintlicher QualitĂ€tssiegel gibt es auch an der Schwester-Zeitschrift aus demselben Verlag Focus Money.

2017 entfernten Mitarbeiter des Burda Verlages kritische EintrÀge in diesem Wikipedia-Eintrag.cite-ref-148[148]

Am 22. Mai 2025 entschied das Oberlandesgericht MĂŒnchen (OLG MĂŒnchen) in der Revisionsverhandlung (Az. 29 U 867/23) zur ZulĂ€ssigkeit der Focus-Siegel, dass diese nicht irrefĂŒhrend sind und hob damit das frĂŒhere Urteil des Landgericht MĂŒnchen von 2023 auf. Die Klage der Wettbewerbszentrale gegen Burda auf Unterlassung wurde damit abgewiesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig.cite-ref-149[149]cite-ref-150[150]cite-ref-151[151] Das OLG argumentierte in seinem Urteil (Auszug): Die Methodik, die Burda im Verfahren dargelegt hatte, erfolge „nach sachgerechten Kriterien“ und werde von durchschnittlichen Verbrauchern nicht mit einem PrĂŒfsiegel etwa aus dem sicherheitstechnischen Bereich verwechselt.cite-ref-152[152]

Siehe auch

‱ Focus TV

Literatur

‱ Karin Böhme-DĂŒrr, Gerhard Graf (Hrsg.): Auf der Suche nach dem Publikum. Medienforschung fĂŒr die Praxis. UVK, Konstanz 1995, ISBN 3-87940-552-2, S. 21–44.
‱ Ralf Stockmann: Spiegel und Focus. Eine vergleichende Inhaltsanalyse 1993–1996. Schmerse, Göttingen 1999, ISBN 3-926920-26-2, S. 1–21.
‱ Bettina KaltenhĂ€user: Abstimmung am Kiosk. Springer, Wiesbaden 2005, ISBN 3-8244-4617-0.

Weblinks

Commons

: Focus

– Sammlung von Bildern und Videos

‱ Literatur ĂŒber den Focus im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Website des Magazins

Einzelnachweise

cite-note-sp-11. Nachrichtenmagazin: „Focus“ zieht nach Berlin um. In: Spiegel Online. 10. September 2015, abgerufen am 30. Oktober 2016.
cite-note-22. ↑ 15 Jahre Fakten, Fakten, Fakten. In: Focus Online. 18. Januar 2008, abgerufen am 30. Oktober 2016.
cite-note-33. ↑ „Focus“ feiert 20-jĂ€hriges Bestehen. In: Der Standard. 14. Januar 2013, abgerufen am 30. Oktober 2016.
cite-note-44. ↑ Ekkehard Kohrs: Burdas Kampfansage an Augstein. In: Bonner General-Anzeiger. 19. Januar 1993, S. 3.
cite-note-55. ↑ Rainer Hoffmann: Bunter Spiegel. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung. 21. Januar 1993.
cite-note-66. ↑ Ein starkes FĂŒhrungs-Trio. In: Horizont. 20. November 2003, S. 66.
cite-note-77. ↑ „Focus“, „Spiegel“, „Stern“. Die Großen im tiefen Wandel. In: Nordkurier. 27. August 2014, S. 25.
cite-note-88. ↑ Heidrun Plewe: Wenige glaubten zunĂ€chst an den Erfolg. In: Horizont. 17. Dezember 1993, S. 20.
cite-note-99. ↑ „Focus“-Chefredakteur Markwort geht. In: Zeit Online. 29. Oktober 2009, abgerufen am 30. Oktober 2016.
cite-note-1010. ↑ Marvin Schade: Ende einer Ära: Magazin-GrĂŒnder Helmut Markwort gibt Focus-Herausgeberschaft ab. In: Meedia. 17. Januar 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. August 2017; abgerufen am 18. Juli 2017.
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cite-note-2525. ↑ Investitionen krĂ€ftig ausgeweitet. Verlag auf der „Focus“-Welle. In: Handelsblatt. 22. Juli 1994, S. 16.
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cite-note-5454. ↑ Cathrin Hegner, Volker SchĂŒtz: „Ich wollte die Nachfolge prĂ€judizieren“. In: Horizont. 18. November 2004, S. 38.
cite-note-5555. ↑ Pierre Schrader: Mehr Markwort fĂŒr Focus. In: Horizont. 11. November 2004, S. 14.
cite-note-5656. ↑ Focus mit erweiterter FĂŒhrung. In: Focus. 15. November 2004, S. 161–161.
cite-note-5757. ↑ „Focus“-Tandem. In: Der Tagesspiegel. 10. November 2004, S. 31.
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cite-note-8686. ↑ Wieder ein Wechsel beim „Focus“. In: Welt kompakt. 22. Januar 2016, S. 10.
cite-note-8787. ↑ „Super Illu“-Chefredakteur leitet bald den „Focus“. In: Hamburger Abendblatt. 22. Januar 2016, S. 22.
cite-note-8888. ↑ Imre Grimm: Aus fĂŒr Reitz: Chefwechsel beim „Focus“. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 22. Januar 2016, S. 19.
cite-note-8989. ↑ Ulrike Simon: Der NĂ€chste, bitte! In: Horizont. 28. Januar 2016, S. 4.
cite-note-9090. ↑ David Hein: „Focus“ verlĂ€sst MĂŒnchen und baut Stellen ab. In: Horizont. 30. MĂ€rz 2017, abgerufen am 22. Mai 2017.
cite-note-9191. ↑ Nachrichtenmagazin: „Focus“ schließt BĂŒros in MĂŒnchen und DĂŒsseldorf. In: Handelsblatt. 30. MĂ€rz 2017, abgerufen am 22. Mai 2017.
cite-note-9292. ↑ Alexander Krei: „Focus“ schließt BĂŒros in MĂŒnchen und DĂŒsseldorf. In: DWDL. 30. MĂ€rz 2017, abgerufen am 22. Mai 2017.
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cite-note-9595. ↑ laut IVW, (Details auf ivw.de)
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cite-note-981. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
cite-note-992. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
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cite-note-122122. ↑ Rassistische Titelbilder: „SĂŒddeutsche“ entschuldigt sich, „Focus“ nicht. In: Spiegel Online. 10. Januar 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016.
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cite-note-124124. ↑ Renate Bölingen: Beschwerden gegen „Focus“-Titelbild beim Deutschen Presserat. In: Deutschlandfunk. 11. Januar 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016.
cite-note-125125. ↑ Keine RĂŒge fĂŒr den Focus: Presserat weist alle Beschwerden zur Berichterstattung in Köln ab. In: Meedia. 11. MĂ€rz 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 15. Dezember 2016; abgerufen am 30. Oktober 2016.
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